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Ansys-MitarbeiterIn-Spotlights

Steve Bleymaier

Mein Jobtitel lautet Vice President of Global Strategy & Government Programs, A&D

Ich bringe die Simulation an die richtigen Stellen.

 

Mein Beruf einfach erklärt

Ich unterstütze Menschen beim Militär und in der Regierung mit Tools, um ihre Probleme schneller und besser zu lösen. Mit den Werkzeugen helfen wir ihnen bei der besseren Planung.

Meine berufliche Laufbahn

Mein Vater war 30 Jahre lang bei der U.S. Air Force. Ich trat in seine Fußstapfen und habe 28 Jahre lang gedient. In meiner letzten Funktion als Director of Logistic, Engineering and Force Protection im Hauptquartier des Air Mobility Command leitete ich ein Team, das die Luftwaffe bei der Entwicklung von prognostischer Analytik und zustandsorientierter Wartung unterstützte. Ich sorgte dafür, dass die Flugzeuge der Luftwaffe so lange wie möglich fliegen. Im Gegensatz zur zivilen Luftfahrt haben Flugzeuge der Luftwaffe in vielen Fällen eine Nutzungsdauer von 50 Jahren, und einige sollen sogar über hundert Jahre in Betrieb bleiben.

Im Jahr 2019 begann ich darüber nachzudenken, was ich nach meinem Ausscheiden aus der Luftwaffe tun wollte. Ich gründete ein Beratungsunternehmen für Instandhaltung und Logistik von Flugzeugen. So kam ich mit Ansys in Kontakt. Nachdem ich sieben Monate lang als Berater für das Federal Aerospace and Defense (FA&D)-Team tätig war, wechselte ich zu Ansys.

Simulation ist eine Form der Verteidigung

Im Jahr 2020 wurde ich Teamleiter des für die Regierung verantwortlichen Teils des FA&D-Teams. Aufgrund meiner Erfahrung beim Militär weiß ich um den Wert der Ansys-Simulation und kann dementsprechend Gespräche führen.

Der größte Teil des Budgets des Verteidigungsministeriums (Department of Defense, DOD) nach dem Personal entfällt auf den Betrieb und die Instandhaltungskosten. Meine Aufgabe ist es, das Team dabei zu unterstützen, der Regierung bei der Lösung von Problemen zu helfen. Dazu gehören die beschleunigte Beschaffung und die Senkung der Gesamtlebenszykluskosten mit Ansys-Lösungen.   

Darum arbeite ich bei Ansys

Ich mochte die Zusammenarbeit während meiner Beratungstätigkeit in FA&D. Mir gefiel Mission von Ansys sowie die Werte des Unternehmens. Die Entscheidung Teil des Ansys FA&D-Teams zu werden, fiel mir sehr leicht.

Als ich die Lösungen von Ansys mit dem verglich, was ich bisher gemacht hatte, wünschte ich mir wirklich, ich hätte Ansys während meiner Zeit bei Luftwaffe gekannt.  Ich überlegte mir, wie Ansys der Air Force und dem Rest des Verteidigungsministeriums helfen, und wie ich mein Wissen zur Instandhaltung von Flugzeugen und das, was ich gerne als die "letzte große Grenze des digitalen Fadens" bezeichne, einbringen könnte. Achtzig Prozent der im Verteidigungsministerium eingesetzten Systeme stammen aus der Zeit vor der Digitalisierung, bleiben aber noch viele Jahre lang in Betrieb. Daher gilt es herauszufinden, wie man digitale Komponenten in Systeme integrieren kann, die bereits im Einsatz sind. Das ist entscheidend für den Einsatz von Ansys-Lösungen wie dem  hybriden digitalen Zwilling.

Veteranen unterstützen

Vor etwa anderthalb Jahren wurde ich und ein anderer Veteran bei Ansys damit beauftragt, die Gruppe "Veteranen bei Ansys" zu gründen; als Anlaufstelle zur Förderung von Kameradschaft sowie Unterstützung der Veteranen und ihrem beruflichen Werdegang. Außerdem wollen wir in Zusammenarbeit mit unserer Personalabteilung sicherstellen, dass Ansys militärische Erfahrungen als einschlägige Arbeitserfahrung wertet und damit ein Veteranen-freundliches Unternehmen wird.

Deshalb freue ich mich, dass wir eine Partnerschaft mit dem American Corporate Partners (ACP) Mentoring-Programm im Jahr 2022 eingegangen sind. ACP ist eine in den USA ansässige gemeinnützige Organisation, die Veteranen nach dem 11. September 2001 beim Einstieg in das zivile Berufsleben unterstützt. ACP bietet in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Ansys Mentoring, Karriereberatung und berufliches Networking für Veteranen und Ehepartner von Soldaten im aktiven Dienst in den USA.

Mein bester Tipp

Derselbe Tipp, den ich den Piloten in der Luftwaffe gab: Gib immer dein Bestes und hab eine positive Einstellung. Diese beiden Dinge kannst du selbst steuern. Sie helfen dir, besser zu werden. Jeder wird dich im Team haben wollen, und du wirst die Leute und Teams um dich herum positiv beeinflussen. Dadurch schaffst du die Grundlage, Potenziale voll auszuschöpfen.

Aus dem Nähkästchen geplaudert

  • Mein Großvater war im Army Air Corps, als dieses 1947 zur Air Force wurde. Bevor er in den Ruhestand ging, beauftragte mein Großvater meinen Vater, und bevor er in den Ruhestand ging, beauftragte mein Vater mich. Kurz bevor ich in den Ruhestand ging, schickte ich meinen ältesten Sohn als vierte Generation von Bleymaiers, die seit der Gründung der U.S. Air Force gedient hat, in den Dienst.
  • Meine Frau ist Britin und wir haben elf Kinder: Vier eigene und sieben haben wir über Pflegefamilien und internationale Adoptionen in unsere Familie aufgenommen.  Darüber hinaus sind wir mit drei Enkelkindern gesegnet.
  • Ich bin stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats einer gemeinnützigen Organisation namens Camp David of the Ozarks, die sich um Kinder von Strafgefangenen kümmert, und ich bin Vorsitzender des Komitees der Trail-Life-Truppe meiner jüngsten Söhne.